2015 · Cuxhaven Alte Liebe

By 17. Februar 2015März 2nd, 2015unterwegs
Schiffe + Hunde, Nebel + Sonne

Zum Rosenmontag 2015 ergab sich die Gelegenheit, für eine knappe Woche „wohin“ zu fahren, und wir wählten, weil wir oft die Cuxhavener Webcam kucken, dieses Ziel. Ja, wir waren Ende 2012 schon mal da, aber what shall’s. Auch, dass es hier oft neblig ist, wussten wir vorher, so dass die Enttäuschung sich in Grenzen hält. Wiederum die Residenz am Yachthafen von Karin Hamer, aber nicht die Superwohnung 32 in der Loft-Etage 5 mit Terrassen vorne und hinten, sondern nur 3. Etage mit Balkon vorne. Durch die niedrige Höhe können wir, auch das war bekannt, nicht mehr das Panorama nach rechts bis zur Hafeneinfahrt überblicken, sondern nur noch nach links bis zur Kugelbake.

Montag, 16. Februar 2015

Da die Anreise erst am Montag war, konnten wir noch ganz entspannt das Wochenende genießen und für Vorbereitungen nutzen. Noch nicht mal die Steuer war fällig. Die Autobahn wegen Rosenmontag ungewöhnlich leer. Leider hatten wir kein Reiseei dabei – das Garantie-Erlebnis für eine gelungene Hinfahrt. Wir mieden die schicke Raststätte „Dammer Berge“ mit „Nordsee-“ und „Burger King“-Systemgastronomie und begnügten uns für den Coffee-to-go mit der vorgelagerten schmuddeligen Tanke. Als Ersatz für das Reise-Ei wählten wir eine Erlebnis-Strecke „über die Dörfer“: Ab Oldenburg auf der B211 durch Brake (wovon wir uns mehr versprochen hatten) und zur Weserquerung nahmen wir nicht den naheliegenden Tunnel bei Stadland/Kleinensiel, sondern die Fähre Golzwarden–Sandstedt. Da kam schon echte Binnen-Maritimik auf. Unser Glück war perfekt, als klar wurde, dass an Bord kulinarische Köstlichkeiten wie z.B. Bockwurst mit Brot, aber auch echter Filterkaffee aus der Thermoskanne erhältlich waren. Haltlos griffen wir zu und hielten das Ereignis natürlich im Bild fest. Leider dauerte die Fahrt doch nicht so endlos lang, da die Gesamtstrecke auf hoher See zwar immerhin, andererseits „nur“ ca. 850 Meter betrug. Den Rest des Kaffees mussten wir im Auto einnehmen. Als das Schiff mit einem scharfen Bremsmanöver anladete, verschütteten wir den Kaffee über Hose, Sitze und Gepäck. Nun verstanden wir die Frage des Bord-Gastronomen: „den Kaffee wirklich ohne Deckel ?“ Selbstverständlich.

Nach 4 Stunden Fahrt (9.30 – 13.30) wurden wir von einem Fräulein bei Hamer’s freundlich empfangen. Im großen und ganzen gibt es wenig zu meckern. Das Internet ist etwas lahm und instabil, man muss sich immer wieder neu anmelden. Beleuchtung zu trübe, Fernseher hat einen quäkig-schrebbligen, kaum verständlichen Ton – also alles nur Luxus-Problemchen. Schnell brachen wir auf, um bei EDEKA ein paar Dinge zu besorgen. Nach einem kurzen, auswendig gelernten Blick auf den Stadtplan wanderten wir zielstrebig los und erkannten einiges wieder. Leider hatten wir kein Gefühl für realistische Entfernungen und liefen ca. 1 km zu weit nach Westen. Durch öde Siedlungen kamen wir irgendwann bei Edeka an. Für den Rückweg nahmen wir einen bewussten Umweg durch die Stadt in Kauf, um möglichst viel zu sehen. Zum Schluss erlebten wir noch live die Ankunft der „Funny Girl“ aus Helgoland. Frierend ging es zu Fuß nach Hause, nicht ohne uns noch ausgiebig an der Duckdalbe mit Möwenkacke den Ärmel einzuschmieren.

Dienstag, 17. Februar 2015

Kalt und neblig bis ca. 17.00 Uhr, dann wurde es etwas klarer, aber nicht sonnig.

Schon vor dem Frühstück machten wir eine ausgiebige Tour zu Fuß, um Brötchen, Zeitung (Cuxhavener Nachrichten) und noch was zu kaufen. Diesmal nicht bei EDEKA, sondern in so’m Center südlich vom alten Fischereihafen. Wir ließen uns Zeit, nahmen Umwege, machten Bilder, staunten über ein neues, 10-stöckiges Komfort-„Hostel“, wo vor 3 Jahren nur eine Pommesbude stand. Wir erhielten beim Check-In einen Hausprospekt, und sofort kam der Wunsch auf, das Hostel gelegentlich als Übernachtungsziel anzusteuern. Das neue Fischerei-Museum „Windstärke 10“ hatte noch nicht auf.

Nach dem Frühstück machten wir die gleiche Tour noch mal, nur mit weiter ausholenden Umwegen. Z.B. über die Schleuse zur Hapag-Halle/Steubenhöft. Es galt, herauszufinden, wie die 50er-Jahre-Gangway genau aussieht, weil wir in Paderborn bei MÄRZ in der Michaelstraße ein gerahmtes Künstler-Foto gekauft hatten, auf dem diese abgebildet sein könnte. Es stellte sich aber enttäuschenderweise heraus, dass das Foto doch nicht dieses Gebäude zeigt, sondern eine ähnliche Halle an einem uns unbekannten Ort an der Ostsee (lt. Auskunft der MÄRZ-Tante). Durch den Steubenhöft-Hinterausgang gelangten wir in ein menschenleeres Zollgebiet, von dem zunächst nicht klar war, ob wir dort als Unbefugte verhaftet würden oder unbehelligt wieder rauskamen. Letzteres traf zu. Nun war die Zeit reif für einen Besuch im „Windstärke 10“, zum beachtlichen Preis von 9,50 € pro Person. Lohnt sich aber. Man hat zwei im Grundriss ineinander gekrümmte Fischhallen aus den 1930er Jahren durch eine überdachte und verglaste Mittelhalle verbunden und zu einem Museum ausgebaut. Das Thema ist die Geschichte des strapaziösen Fischfangs mit dem Fischerei-Standort Cuxhaven im Zentrum der Betrachtung. Die Ausstellungs-Inszenierung ist zeitgemäß, modern und ansprechend, der Neubau großzügig, die Altgebäude authentisch belassen und die Erarbeitung des Themas packend und emotional bewegend gelungen. Das liest sich so abgeklärt, aber wenn man sich die vielen an Einzelschicksalen präsentierten Geschichten bewusst macht, ist man tatsächlich bewegt, betroffen, berührt. Fischfang bedeutete wohl zu allen Zeiten ein verdammt hartes Leben und tut dies teilweise immer noch. Zum Glück durfte man alles fotografieren. Danach gönnten wir uns in der etwas ärmlichen, von Strukturproblemen und Leerstand gekennzeichneten Fußgängerzone ein Eis. Kleine Portionen, hohe Preise, unfreundlicher Service. Pause zuhause. Ein schlichtes Mahl mit einem letzten Bier daheim läutete die Fastenzeit ein.

Mittwoch, 18. Februar 2015

Am frühen Morgen neblig, dann schnell wolkenlos sonnig – leider kalt. Ein erster Gang führte vor dem Frühstück zum Bäcker im Einkaufszentrum vor REAL. Eigentlich schlimm, aber wir haben noch keinen näheren Bäcker gefunden.

Zweite Tour: Zum Wochenmarkt, Rückweg über Lotsenviertel. Bei EDEKA kauften wir zuviel ein. Wann wollen wir das alles kochen und essen. Ein Lichtblick ergab sich auf dem Rückweg: Gerade hatten wir noch zuviel eingekauft, da tat sich am Helgoland-Fährhafen verlockend das Restaurant namens „Seglermesse“ auf. Hört sich an wie eine Insider-Location, ist aber keine. 1980er-Jahre Ambiente, aber sonnig und mit Panoramablick zu 3 Seiten. Die Mittagskarte: äußerst preiswert, fast schon verdächtig. Aber siehe da: Das Preis-Leistungsverhältnis hielt, was es versprach. Die Mutter hatte 2 Krabbenspieße mit gebackener Kartoffel, wir aßen heute kleine, nicht-panierte Schollenfilets mit Katoffelsalath. Später Kaffee/Espresso. Derweil fuhren dicke Schiffe die Elbe auf und ab.

Dritte Tour: mit dem Auto bis Kugelbakenhalle und dann zu Fuß bis zum Ende von Duhnen und durch die Duhner City wieder zurück. Hell und sonnig, aber windig und kalt. Das by the way inspizierte Hallenbad AHOI machte einen lieblosen und unerfreulichen Eindruck. In einem Steinladen kauften wir einen mystischen Glitzerstein. Ohne einzukehren, kamen wir wieder beim Auto an. Nun erinnerten wir uns, dass wir beim Hotel gegenüber am heißesten Augusstag des Jahres 2001 nach einem Zimmer gefragt hatten – siehe „Hotelgeschichten“.

Vierte Tour: In den Cuxhavener Nachricht hatten wir am morgen von einer Info-Veranstaltung gelesen im Forum Maritim zum Thema Reaktivierung der Fährlinie Cuxhavven – Brunsbüttel mit neuen Schiffen. Diese Linie hatte seinerzeit nur 1 ½ Jahre bestanden, von 1999 bis 2001, ist aber seitdem auf allen Landkarten eingezeichnet. Ein Beweis, dass Reiseführer oft jahrelang denselben Mist ungeprüft von einander abschreiben, ohnen jeden Wahrheitsgehalt. Um 18.00 Uhr begann der Info-Abend mit dem Schlag einer Schiffsglocke. Ca. 150 Gäste lauschten den Experten: Der Scheffredaktör der Cuxhavener Nachrichten als Moderator, ein ehemaliger Seefahrtsbehördeningenieur und ein Schiffsbau-Profi. Die angekündigten beteiligten Studenten traten nicht weiter hervor. Die Experten brannten für das Thema und schworen das skeptisch dreinschauende, im Grunde nur an Bier und Schnittchen interessierte Publikum ein, wo immer es gehe, für die Fährlinie und vor allem für die drei neuen projektierten Schiffe Stimme und Engagement zu zeigen, vor allem gegenüber bräsigen Politikern. Im Club ging es maritim zu und wir sammelten ein paar Prospekte zu HighTech-Themen wie Schiffsantriebskonzepte und Windkraft-Befürwortung ein. Ein abgestaubter Kugelschreiber des Aggregat-Herstellers Rolls Royce rundete das Gefühl eines gelungenen Abends ab.

Donnerstag, 19. Februar 2015

Freddy’s 100ster Geburtstag ! Das Wetter blieb identisch mit gestern: Sonnig, kalt, windig. Heute endlich fanden wir den alternativen Bäcker im Lotsenviertel, der zu Fuß schneller zu erreichen ist. Am Vormittag brachen wir zu einem Fußmarsch zur Kugelbake auf. Hier lernten wir von einer Inschrifttafel, dass die Kugelbake auch der nördlichste Punkt des niedersächsischen Festlandes ist. Wow. In den Mittagsstunden zogen die 4 bisher größten Containerschiffe dieses Urlaubs vorbei. Da wir uns die App „Marinetraffic.com“ installiert haben, können wir jetzt alle Eckdaten schnell abrufen. Schiffslängen von 360 bis 368 Meter, Breiten von 48 bis 51 Meter, alle nagelneu. Allerdings waren bisher überhaupt keine von Maersk oder Hamburg Süd dabei.

Am späten Nachmittag – zu spät – wollten wir den Otterndorf-Mythos noch mal aufrollen. 2012 waren wir dort viel zu spät, heute ebenfalls, obwohl es noch hell war. Aber hell reicht nicht, sonnig muss es sein. So froren wir uns durch den Ort und waren froh, wieder nach Hause zu können.

Freitag, 20. Februar 2015

In der Heimat würde die Brueghel-Ausstellung ohne uns eröffnet werden. Später hörten wir, wir wären lobend erwähnt worden. Indirekte Berührung hatten wir in Form eines DIN A2-Plakates, welches zwischen anderen Plakaten in der Bremerhavener Kunsthalle hing. Wie das ? Wir fuhren mit dem Auto bei schlechtem bis sehr schlechtem Wetter nach Bremerhaven, um mal was anderes zu sehen. Im sogenannten Kunstmuseum sammeln sie „Moderne“ und das reichte als Reisegrund. Wir parkten an der Geeste und erreichten das Museum, anders als 2008, wo wir es gar nicht fanden, ohne Umwege. Man empfing uns freunlich und die Sammlung haute uns nicht um, war aber ok. Immerhin drei Gerhard Richters in einem Raum und eine Installation mit Skulpturen mit dem Grundthema „Poetische Bilderrätsel zum menschlichen Dasein“. Besonders gefiel uns eine Skulptur „Das Lächeln“. Das Ticket galt auch für die gegenüberliegende Kunsthalle, einem Bau aus den 1960ern. Sie bestand im Prinzip nur aus einem Raum. Die Ausstellung konnte man vergessen, aber die Frau war sehr nett und die historische Architektur interessant.

Durch den zunehmenden kalten Regen kämpften wir uns in Richtung Auswanderermuseum. Bei Lloyd’s gegenüber kehrten wir ein: a) Tiramisu, b) Rösti mit Lachs. Das benachbarte Shopping Center „Mediterraneo“ war zwar an Künstlichkeit und Falschheit kaum zu übertreffen, aber immerhin warm. Es ging, ohne das man nach draußen welchseln musste, über einen gläsern geschützten Steg in das ältere Columbus Shopping Center über, so dass wir fast trockenen Fußes wieder zum Parkplatz kamen.

Der Abend war vorbestimmt für das obligatorische Captain’s Dinner, diesmal nebenan im Restaurant am Pier. Eine Grundfalsche Entscheidung. Der Fraß schmeckte nicht und die Atmosphäre samt Ausblick ließ stark zu wünschen übrig. Zu viel System in der Systemgastronomie schreckt ab. Da gehen wir nicht mehr hin.

Samstag, 21. Februar 2015

Mit der Abreise ließen wir uns Zeit, zuviel Zeit. Erst noch Geld vom Automat holen. Also erst noch einen Automat finden. Erst noch die Bank umrunden, um den Eingang zu finden. Dann keine Autobahn bis Hamburg. Einen Abstecher nach Neuhaus an der Oste machen. Dort fanden wir überraschend das schönste 1950er-Jahre Sieltorhaus überhaupt. Um die Postkarten abzuwerfen, fanden wir eine Briefkasten mit angeschlossener Postagentur. Diese war gleichzeitig Bäckerei, Tante-Emma-Laden und Dorfkneipe, dazu (Samstag-Vormittag) ungewöhnlich bevölkert. Alles zusammen allerdings auch nur knapp 20 Quadratmeter groß. Zum Thema belegte Brötchen musste die Omma aber bedauern. Macht nix. Leider, leider, trauten wir uns nicht, dieses seltene, aus der Zeit gefallene Idyll zu fotografieren. Wir probierten auf der Weiterfahrt nach Hamburg mehrere Bäcker aus, bis einer zumindest rein äußerlich passte. Der Kuchen war aber eher unterdurchschnittlich.

Unser Ehrgeiz wäre es gewesen, in Hamburg triumphal über die Köhlbrandbrücke einzufahren. Die Köhlbrandbrücke ist nicht für den Fernverkehr gemeint, sondern eine Verbindung innerhalb des Hafens. Kein Tourist ist jemals darüber gefahren, wir wollten die ersten sein. Dreimal konnten wir die Anweisungen des Navi’s ignorieren, beim vierten Mal resignierten wir und nahmen dann doch die schnöde A7 mit dem Elbtunnel. Bitte nicht weitersagen. In Hamburg parkten wir im Parkhaus unter der Reeperbahn und begaben uns frierend vom schneidigen Wind in die Stadt, um dort die von Paderborn angereiste Kleinfamilie des Messdieners O. zu treffen. Wir zogen gemeinsam eine Weile durch die Stadt und erlebten einen hier nicht näher beschriebenen kulinarischen Tiefpunkt in einer Keller-Imbisstube mit Sitzgelegenheit der Kette Pizza Hut. Es war überfüllt und neben unserem Tisch wälzte sich die endlose Warteschlange zum Klo entlang. Der Store-Manager, ein Araber, war freundlich, scherzte mit dem Kind und hatte alles im Griff.

Höhepunkt und Anlass des 20-stündigen Aufenthalts in Hamburg war der Besuch der bekannten Spielzeugeisenbahn in der Speicherstatt. Dort ging es auf den Feierabend zu und nach uns war nix mehr los. Zu der großen Anlage selbst mögen Kompetentere etwas sagen. Sie hatten sich auf jeden Fall viel Mühe gegeben, aber wir sind für sowas wohl zu banausig, jedenfalls kam keine rechte Begeisterung auf. Anschließend gaben wir ein Galadinner in der Kneipe Blockbräu, wo wir am 1.1.2014 schon mal waren – eigentlich eine unzulässige Zielwiederholung, wie wir sie im Prinzip eher vermeiden. Später auf St. Pauli ging es ruhig zu. Der Stadtteil hat nach unserer Einschätzung den Großteil seines legendären Nimbus bereits eingebüßt. Neben kleinen Resten mühsam aufrecht-gehaltener alt-Hamburger Kiez-Romantik, bestehend aus mit bunten Lichtern angepriesenen „Amüsements“ und sorgfältig auf schmuddelig getrimmtem Stadtbild breiten sich vor allem Glaspaläste, Luxushotels und Bürolandschaften aus. Früh kamen wir wieder in unserem Hotel 66 in der Hein-Hoyer-Straße an. Für weitere Unternehmungen fehlte es aber an konkreten Vorstellungen und vor allem an Munterkeit. Wir waren mit Sicherheit die ersten hier, welche, statt zu randalieren, um 22.00 Uhr stocknüchtern im Bett lagen und per W-Lan den Pfarrbrief der katholischen Gemeinde St. Heinrich und Kunigunde in Schloss Neuhaus bearbeiteten.

Sonntag, 22. Februar 2015

Nach einem ausgiebigen Frühstück besuchten wir, um den Abschied hinauszuzögern, gemeinsam mit der Kleinfamilie den ausklingenden bzw. bereits beendeten Fischmarkt, wo es überwiegend nur kalt und zugig zuging. Danach mit dem Auto zur letzten Station des Urlaubs in die Deichtorhallen mit einer aktuellen Ausstellung über „junge deutsche Fotografie“. Dort gelang uns ein architekturstilkritischer Verblüffungsserfolg: „Sozialkritisch“ gemeinte Schwarzweißfotos von deprimierend öder 1960er/70er Wohnbau-Architektur ohne Ortsangabe schrieben wir dem Gebiet Sennestadt/Brackwede zu und siehe da: Auf einem Bild war winzig der Name einer Bäckerei zu erkennen. Nach spontaner Interet-Recherche erwies sich die Lokalisierung mit Brackwede als treffsicher. Wir tankten günstig und kamen nach 2 Stunden 45 Minuten Fahrzeit wieder in Paderborn an.