Elektroarbeiten leicht gemacht

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Gewächshaus mit rückwärtiger Mauer

Bekanntlich haben wir auf dem Areal der heimischen Liegenschaft ein Gartengewächshaus, bisher allerdings offline, weil der Elektroinstallationsbetrieb, der die Elektrifizierung der „Orangerie“ wie wir sie nennen, sich zwar mehrere Male angekündigt und einen Termin versprochen hatte, letztendlich aber nicht erschienen ist. Macht nix, es gibt genug Elektro-Installateure.

Um sicher zu gehen, diesmal einen zuverlässigen und kompetenten Betrieb zu finden, fragten wir beim Heizung-/Sanitär-Kollegen nach, und der empfahl uns wärmstens Firma Hm-Hm-Hm* aus Paderborn-Dahl. Der Inhaber war bereit, sich persönlich einen Eindruck von der Baustelle zu machen um den Aufwand zu schätzen. Beim Besichtigungstermin ließen wir anklingen, dass wir das Gewächshaus bei Görmann in Schwaney gekauft hatten, sozusagen um durch Name-dropping vom Schlage „ey, gemeinsame Bekannte“ eine Vertrauensbasis zu schaffen. Er als Handwerker hatte jedoch von der größten Firma in seinem Nachbarort noch nie gehört: „Kenne ich nicht“ brummte er mürrisch. Ergo : Stiesel-Verdacht!

Und als wir ihm unseren Wunsch erläuterten, das Elektrokabel bis zum Haus möge doch bitte an der rückwärtigen Grundstücksmauer entlang verlegt werden (siehe Foto), meinte er : „Zu kompliziert. Ich lege das Kabel einfach auf den Gartenboden, und ihr könnt es ja später in der Erde vergraben.“ Super Idee. Wir nickten verständnisvoll, hatten keine offen vorgetragenen Einwände, dachten jedoch: „Arschlecken“.

Also, es bleibt spannend.

*= Name geändert